Fitnessarmbänder, Timer-Apps und intelligente digitale Tools halten seit Jahren Einzug in den Alltag von Trainern. Anders sieht es aus im administrativen Teil der Trainerarbeit: Hier werden noch immer klassische Adresslisten in Excel gepflegt, Newsletter mit dem Standardprogramm des Rechners versendet und Gesprächsnotizen auf Zetteln festgehalten. Das kostet nicht nur Zeit und Nerven, sondern unter Umständen auch bares Geld.

Was habe ich nach dem letzten Outdoor-Training mit der Kundin vereinbart? Oder noch besser, was hat mein Kollege bei seinem letzten Gespräch mit der Kundin vereinbart? Welche Adresse ist aktuell und wie bekomme ich den Mailing-Verteiler sinnvoll organisiert? Wer solche Fragen aus seinem geschäftlichen Alltag kennt, befindet sich in guter Gesellschaft: Nicht nur viele Trainer verzichten nach wie vor auf eine saubere Dokumentation ihrer Kontakthistorie mittels CRM-Software, sondern auch klassische kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Die Digitalisierung findet hier nur langsam ihren Weg in die Vertriebs- und Marketingabteilungen. Laut einer Studie des IfM Bonn setzen gerade einmal 24 Prozent der KMU auf ein umfassendes digitales Kontaktmanagement (1). Dabei ist die Zeit, in der Customer Relationship Management (CRM) nur etwas für die großen Konzerne war, längst vorbei.