Mit Haut und Haaren der Pilateswelt verschrieben, stolperte ich 2012 auf YouTube über einen bekannten deutschen Sportwissenschaftler, der sich in einem Video krabbelnd über den Boden bewegte. Völlig hin und weg von seiner „Darbietung“ schaute ich mir daraufhin – dem Internet sei Dank – sämtliche krabbelnden und sich auf dem Boden rollenden „Big Names“ in den USA an und fragte mich, woher dieser Trend plötzlich gekommen war.

Ich recherchierte, fand aber nur wenig Literatur oder andere Quellen; noch dazu glichen sich diese sehr oft. War das nun die längst fällige Reaktion des Marktes auf „Muckibuden“ und HIT-Hypes, gemäß der Devise „Öfter mal was Neues“? Oder hatte die turnende Fachwelt plötzlich Feldenkrais (wieder-)entdeckt? Doch dann wurde ich fündig: Dank diverser Veröffentlichungen von Craig Liebenson, der ab Ende der 1990er-Jahre entsprechende Kurse veranstaltet hatte, stieß ich auf bekannte Namen wie Vojta, Janda, Lewit und landete schließlich auf der Seite einer „Prague School of Rehabilitation and Manual Medicine“ und einem Konzept, das sich „Dynamic Neuromuscular Stabilization“ (DNS) nannte.