Kettlebells sind mittlerweile im Training vieler Menschen angekommen. Sie sind jedoch wahrscheinlich immer noch das am meisten missverstandene Equipment überhaupt. Kettlebells eignen sich dabei weniger gut für isoliertes Training, als viel mehr für integratives Training, also das Zusammenspiel mehrerer Muskelketten. Ein typisches „integratives“ Werkzeug aus der Kettlebell-Werkzeugkiste sind die „Bottom Up“-Übungen. Hier erfährst du, wie sie richtig eingesetzt werden.

Die Vorteile des Bottom Up (BU). Viele Faktoren, die für die sichere Ausführung etlicher Kraftübungen notwendig sind (stabiler Stand, angespannter Rumpf, fester Griff, Blickführung, Konzentration und Fokus auf die Bewegungsausführung etc.) passieren bei den BU-Variationen quasi automatisch. Niemand, der jemals eine halbwegs schwere Kettlebell andersherum in der Rackposition gehalten hat, wird dies mit wackeligem Stand oder entspannter Bauchmuskulatur getan haben. Deswegen nennen wir die Bottom-Up-Übungen selbstkorrigierend. Für Trainer liegen die Vorteile auf der Hand, denn es wird weniger Coachingaufwand für eine saubere, konzentrierte Übungsausführung benötigt. Das spart Zeit und bringt schnell Fortschritte und Erfolgserlebnisse mit den Kunden.