Sprunggelenksverletzungen im Fußball sind sehr häufig. Die vielen hochintensiven und multidirektionalen Bewegungsmuster wie Springen, Sprinten, Abstoppen und Richtungswechsel stellen hohe Anforderungen an die Belastbarkeit des Sprunggelenks.

Um sich bei optimaler Ausrichtung der Becken-Bein-Achse in kürzester Zeit in sich ändernde Richtungen bewegen zu können, ist sowohl ein hohes Maß an Beweglichkeit als auch eine ausreichende Stabilität im Sprunggelenk nötig. Häufig übersteigt die Belastung die Belastbarkeit und es kommt zu einer Verletzung. Rund 14 Prozent aller Verletzungen im Fußball betreffen das Sprunggelenk (1). Die Ursachen sind meist Landungen oder Lauf, Sprint und Ausfallschritte nach fußballspezifischen Handlungen wie Kopfball oder Dribbling (1).