Aqua-Zumba, Aqua-Cycling, Aqua-Back oder Aqua-Pilates? Die Auswahl in deutschen Schwimmbädern wird immer größer und gleicht Fitnessstudios, die mit dem Training abtauchen und damit den Nerv unserer Zeit treffen. Immer mehr Menschen sind auf der Suche nach Entschleunigung, Kräftigung, Massage und Entspannung auf allen Ebenen. Und das oft im oder unter Wasser.

H2O – Was es bewirkt. Bewegung im Wasser eignet sich, um sanft und dennoch effektiv zu trainieren. Wasserwiderstand ist quasi der beste Trainingspartner, denn je stärker die Bewegungsausführung im Wasser, desto anstrengender wird die Übung. Es bremst, wo es nur kann, und macht genau dadurch stark. Durch Auftriebsgeräte wie Schwimmnudeln, Hanteln, Elastikbänder und vieles mehr können Trainer den Effekt noch einmal verstärken. 

Die hohe Wärmeleitfähigkeit des Wassers hat einen weiteren positiven Effekt: Der Stoffwechsel wird angeregt und steigert den Energieverbrauch, damit der Körper beim Training nicht auskühlt. Je kühler das Wasser, desto größer ist der Effekt. Wird es also kalt, muss der Trainierende sich stärker und schneller bewegen. Der vermehrte Wasserdruck massiert dadurch die Haut permanent.