Ob im Kettlebelltraining, in Mobility Flows oder bei Varianten des Olympischen Gewichthebens im Crossfit. Das Kombinieren von einzelnen Teilübungen zu einer komplexen Abfolge mit dem gleichen Trainingsgerät ist fester Bestandteil im Leistungs- und Breitensport. Dieser Beitrag zeigt, welche Schwierigkeiten bei der Gestaltung solcher Abfolgen auftreten können und wie diesen durch zielgerichtete Maßnahmen zu begegnen ist, um aus den Übungsabfolgen das Maximum rauszuholen.

Am Anfang war die Muskelkette. Das Kombinieren von Teilübungen zur einer komplexen, meist mehrgelenkigen Gesamtübung ist nicht neu. Dahinter steht die Idee, durch eine Aneinanderreihung von ursprünglich isoliert betrachteten Übungen eine anspruchsvollere, effektivere und damit nicht zuletzt auch abwechslungsreichere Gesamtübung zu kombinieren. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass vor der Entwicklung isolierter Trainingsübungen, Bewegungskomplexe als Standard galten. Die olympischen Techniken oder auch das Kettlebelltraining, beide mit historisch gesehen weit zurückliegenden Ursprüngen, können als Hinweise dafür gelten. Die Ganzheitlichkeit in den Bewegungen, die leicht umzusetzende Trainingsorganisation auch im Gruppenverband und die Wirksamkeit mit dem Einsatz von wenig Equipment und relativ kurzer Trainingszeit machen Übungskombinationen jedoch auch für den modernen für den Breitensport und das Athletiktraining im Leistungsbereich interessant.